EinWeg mit Pfand für aktiven Klimaschutz

CO2-Einsparung und Energieeffizienz

Hersteller und Handel haben gemeinsam daran gearbeitet, EinWeg mit Pfand noch verbraucher- und umweltfreundlicher zu gestalten. Eine konsequente Produktentwicklung, die Gewichtsreduktion und die Einrichtung einer effizienten Rücknahme- und Transportinfrastruktur haben dazu geführt, dass EinWeg mit Pfand heute aktiv zum Klima- und Ressourcenschutz in Deutschland beiträgt.

CO2-Einsparung

  • Die Reduzierung des Gewichts trägt zusätzlich zur CO2-Einsparung beim Transport bei
  • 1,5-Liter-PET-EinWeg-Flaschen mit Pfand sind heute 21 Prozent1 leichter als vor zehn Jahren
  • 23 Prozent2 Gewichtsreduktion bei 0,5-Liter-Aluminiumgetränkedosen seit 1992
  • EinWeg mit Pfand spart CO2 durch eine hohe Transporteffizienz bei ähnlichen Distributionsdistanzen - die durchschnittliche Lademenge von EinWeg mit Pfand Getränkeverpackungen ist doppelt so groß wie für Mehrweggetränkeverpackungen, d. h. ein LKW muss nur halb so häufig fahren, um die gleiche Menge zu transportieren
  • Beim Recyceln von Metallen werden bis zu 95 Prozent3 an CO2 gegenüber der Primärerzeugung eingespart
CO2-Einsparung durch effizienten Transport
CO2-Einsparung durch effizienten Transport

Energie-Einsparung

  • Seit 2004 konnte der Energieverbrauch beim Herstellungsprozess von Getränkedosen um 37 Prozent4 reduziert werden
  • Der gestiegene Rezyklatanteil bei der Herstellung neuer PET-Flaschen auf 27-37 Prozent5 trägt zusätzlich zur Energieeinsparung bei. Pro Tonne Recyclingmaterial werden ca. 1,6 Tonnen6 CO2 eingespart.
  • Bei der Herstellung der PET-Vorformlinge – sogenannte Preforms, die erst beim Abfüller auf die benötigte Größe aufgeblasen werden – konnte der durchschnittliche Energieverbrauch um 44 Prozent7 verringert werden
  • In der PET-Abfüllung wird ein um durchschnittlich 54 Prozent8 geringerer Wert des elektrischen Energieverbrauchs verzeichnet
  • Bis zu 95 Prozent9 der Energie werden bei der Produktion von recyceltem Material in der Dosenherstellung gegenüber der Produktion von Primärmaterial eingespart

Quellenangaben

1 Benedikt Kauertz und Andreas Detzel, AKÖG ÖKO-Index 2013, Gewicht PET-Flasche, herausgegeben von: Ifeu-Institut für Energie- und Umweltforschung GmbH, Heidelberg 2015

2 Ball Packaging Europe GmbH, "Gewichtsangaben zur Dose", Weissenthurm 2015

3 Aluminium beverage can recycling,herausgegeben von: European Aluminium Association (EAA), Brüssel 07.11.2017

4 Fakten zur Getränkedose - immer besser und effizienter, herausgegeben von: Ball Packaging Europe GmbH, Weissenthurm Januar 2016, S. 8

5 Benedikt Kauertz und Andreas Detzel, AKÖG ÖKO-Index 2012, herausgegeben von: Ifeu-Institut für Energie- und Umweltforschung GmbH, Heidelberg Oktober 2013, S. 17

6 Schreiben Ifeu-Institut für Energie- und Umweltforschung GmbH, "Einsparungen an CO2-Äquivalenten durch Gewichstreduktion und Rezyklateinsatz", Heidelberg 2014

7 IK-Ökobilanz 2010, herausgegeben von: IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V., Bad Homburg April 2010

8 PET-Ökobilanz 2010, herausgegeben von: Ifeu-Institut für Energie- und Umweltforschung GmbH, Heidelberg 2010, S. 196

9 Website GDA "Recycling Kreislauf", herausgegeben von: Gesamtverband der Aluminiumindustrie e.V. (GDA), letzter Zugriff Dezember 2017

Zurück